Kingspan Klargester Kleinkläranlagen Mecklenburg-Vorpommern 53.635502 11.401250

FAQ

Fragen und Antworten

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Welche unterschiedlichen Reinigungsverfahren gibt es?

Eine vergleichende Analyse zeigt, dass sich Kleinkläranlagen mit Biofilmreaktoren (Typ b und c) im Unterschied zu Anlagen mit suspendierter Biomasse (Typ a) auch in extremen Betriebssituationen durch eine höhere Betriebsstabilität und geringere Anzahl von Grenzwertüberschreitungen auszeichnen (Fachbeitrag aus DWA / KA 58/1/2011).

a) Sequentielle biologische Reinigung (SBR)

Ein Klärsystem, welches mit Belüftung des Abwassers in vorgegebenen Zyklen eine Reinigung des Abwassers erreicht. SBR Anlagen können empfindlich gegenüber dauerhafter Unterlast oder Überlast sein (z.B. wenn das Haus unregelmäßig bewohnt ist) und sind aufwendiger in der Wartung.

b) Scheibentauchkörperverfahren

Ein Klärsystem, welches mit langsam drehenden Scheiben eine kontinuierliche Reinigung des Abwassers erreicht. Gute Scheibentauchkörper verfügen über ein spezielles Zuflussausgleichsystem, um Über- und Unterlasten ausgleichen zu können (z.B. wenn das Haus unregelmäßig bewohnt ist) und sind unempfindlich gegen Reinigungs- und Waschmittel.

c) Wirbelbettanlage

Ein Klärsystem, welches durch wirbelnde Biofilmträger und Belüf- tung funktioniert. Die Vorteile der Verfahren a) und b) werden kombiniert. Die Anlagen sind beim Wartungsaufwand vergleichbar mit SBR Anlagen.

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Kann man die Anlage auch gemeinsam nutzen, z.B. mit Nachbarn?

Eine Kleinkläranlage kann von mehreren Haushalten gemeinsam genutzt werden. Diese Strategie ist kostengünstig in Anschaffung und Betrieb.

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Wie ist die gesetzliche Lage?

In Deutschland läuft die wasserrechtliche Erlaubnis ca. 15 Jahre. Ihre Kleinkläranlage sollte dies auch! Die EU-Wasserrahmenrichtlinie, umgesetzt im nationalen Recht, fordert einen verbesserten Gewässerschutz. Demnach müssen alle Hausbesitzer, die nicht an einen öffentlichen Kanal angeschlossen sind, eine vollbiologische Kleinkläranlage beantragen und errichten. Werden die gesetzten Fristen nicht eingehalten, kann es zu Geldstrafen kommen.

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Beton oder Kunststoff?

Bei dem Vergleich von Betonbehältern und Behältern aus glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) sind zwei Punkte besonders relevant. Betonbehälter wiegen mindestestens 1.000 Kilogramm und bedürfen somit schweren Geräts um sie an Ort und Stelle zu bringen und einzubauen.

Obwohl Beton ein stabiler Baustoff ist, kann es schon nach wenigen Jahren in Verbindung mit Abwasser zu Betonfraß kommen, bei dem der Beton zerstört wird. Der Kunststoffbehälter ist unempfindlich und resistent gegen Abwasser und zudem pflegeleicht durch glatte Oberflächen.

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Gibt es Zuschüsse vom Staat oder den Ländern?

In einigen Bundesländern werden Kleinkläranlagen gefördert. Die zuständigen Kreis- und Landesämter (Behörden) erteilen hier Auskünfte.

Wir lassen Sie bei Ihrer Entscheidung nicht alleine!

Wir sind persönlich für Sie da, kontaktieren Sie uns.